Cbd Endomieriosis

CBD bei Endometriose und schmerzhafter Regelblutung


Ein Artikel von Mounia Mosso

Let’s get physical – CBD bei Endometriose und schmerzhafter Regelblutung

 

CBD (Cannabidiol) kann sich positiv auf Endometriose und starke Regelschmerzen auswirken. Du fragst dich, wie? Kein Problem – hier kommen die Antworten! Aber first things first: Starten wir mal mit ein paar Definitionen:

Sechs bis zehn Prozent der weiblichen Bevölkerung sind von Endometriose betroffen, womit sie eine der häufigsten Unterleibs-Erkrankungen bei Frauen ist. Dabei handelt es sich um eine meist periodisch auftretende, chronische Erkrankung. Der Name kommt von „Endometrium“, der Gebärmutterschleimhaut.

Bei dem Krankheitsbild bildet sich Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter – zum Beispiel in den Eierstöcken, dem Gebärmutterhals oder sogar in der Blase oder dem Dickdarm.

Das klingt schonmal nicht so gut – schlimmer noch, dass das Gewebe auch außerhalb der Gebärmutter dem hormonellen Zyklus von (circa) 28 Tagen folgt und dadurch abgestoßen wird. Es kommt zu Blutungen und wenn das Blut nicht abfließen kann auch zu Entzündungen.

Die genauen Ursachen sind noch nicht geklärt; möglich sind aber eine frühe und schmerzhafte Menstruation mit kurzen Zyklen, vorangegangene gynäkologische Operationen oder ein Kontakt mit Diäthyl-Stilboestrol (DES), das bis in die 70er Jahre zur Verhütung von Fehlgeburten, Frühgeburten und anderen Komplikationen der Schwangerschaft verwendet wurde.

Die Symptome der Endometriose können ganz unterschiedlich stark auftreten. Dazu gehören unter anderem starke Blutungen rund um den dritten Tag des Zyklus und durchgehende Schmerzen, auch beim Geschlechtsverkehr. Eine Diagnose ist durch verschiedene medizinische Untersuchungen, wie Ultraschall, Magnetresonanztomografie oder andere radiologischen Techniken möglich.

Durch Medikamente kann Endometriose oft unter Kontrolle gebracht werden und normalerweise verschwinden die Beschwerden spätestens mit der Menopause – und doch hat die Krankheit wegen der Schmerzen oft auch Einfluss auf die Psyche.

Da kommt alternative Medizin ins Spiel. Zusammen mit einem gesunden Lifestyle kann Alternativmedizin oft Linderung verschaffen. Weiter unten erfahrt ihr, wie CBD Öl helfen kann, die Schmerzen und die schädlichen Auswirkungen der Krankheit abzuschwächen.

 

Schmerzhafte Perioden oder Dysmenorrhoe

 Werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Gebärmutter: Menstruationsschmerzen betreffen 50 bis 80% der Frauen im zeugungsfähigen Alter. Fünf bis 15% dieser Frauen können während der schmerzhaftesten Tage sogar nicht mal mehr ihrem normalen Tagesablauf nachgehen.

Allgemein treten diese sehr schmerzhaften Regelblutungen am stärksten im Jugendalter und kurz vor der Menopause auf, da dann die Hormonschwankungen am stärksten sind. Die Gebärmutterschleimhaut produziert in diesen Fällen zu viele Prostaglandine, die für die schmerzhaften Kontraktionen des Unterleibs verantwortlich sind.

Manchmal erreichen sie sogar auch andere Organe und verursachen so Übelkeit, Durchfall oder Kopfschmerzen. Fälle primärer Dysmenorrhoe stehen oft mit Entzündungen in Verbindung, deren Ursache durch fehlende Forschung noch nicht wirklich bekannt sind. Traditionelle Behandlungen wie die Pille oder Ibuprofen helfen nur teilweise.

Wie kann CBD Öl bei starken Menstruationsbeschwerden helfen?

Dr. John Thiel, der Leiter der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie an der University of Saskatchewan in Regina, Kanada, weist auf die Existenz von Cannabinoid-Rezeptoren im weiblichen Genitaltrakt hin.

CBD setzt direkt an diesen Rezeptoren an, kann so Unterleibsschmerzen reduzieren und hat vermutlich auch einen positiven Effekt auf die Schmerzregulierung. Bei einer Studie nahmen 134 Patientinnen, die an chronischen Unterleibsschmerzen litten, CBD Öl ein und 60% von ihnen nahmen positiven Effekte wahr.

In dem speziellen Fall von Endometriose führt die „falsch“ wachsende Gebärmutterschleimhaut zu Blutungen und setzt Entzündungsmediatoren frei, die für Schmerzen und Syndrome wie Reizdarm und Fibromyalgie verantwortlich sind. Genau da, wo traditionelle Behandlungen oft versagen, kann CBD Öl mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften ansetzen.

Studien haben gezeigt, dass CBD direkt auf das Nerven- und Entzündungssystem wirkt und so Schmerzen lindern kann. Der Schweizer Verband S-Endo empfiehlt die Einnahme von CBD Öl, wenn traditionelle Medikamente nicht wirken.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Canadian Medical Association (CMA) vorsorglich die Verwendung von CBD bei Schwangeren nicht empfiehlt. Mit am effektivsten ist CBD, wenn es in Form von Öl eingenommen wird.

Geht man Recherchen im Internet nach, so wird man auf vielen verschiedenen Plattformen fündig, wenn es um Erfahrungsberichte geht. Diese schildern nicht nur, wie CBD als Begleittherapie oder Behandlungsmethode im Falle von Endometriose hilft.

Vielmehr spiegelt die hohe Summe an Erfahrungsberichten wider, dass CBD schon lange Anklang in der medizinischen Welt gefunden hat, gerade bei Endkonsument*innen, die auf eine natürliche Weise den Folgen der Endometriose Widerstand leisten wollen.

Für CBD als Behandlungsmethode spricht so einiges, hier also nochmal das Wichtigste auf einen Blick zusammengefasst: Weil CBD als natürliche Alternative zu konventionellen, pharmazeutischen Begleittherapien dient, sind hier keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten.

Ein großer Pluspunkt, wenn man an die teils langen Listen auf Beipackzetteln denkt. Neben nachweislich schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften, trägt CBD noch etwas in sich, das es potenziell zu einer enormen Hilfe im Bereich der Endometriose macht: Eine Studie der Forschenden M. Guzmán, C. Sanchez und I. Galve-Roperh aus dem Jahr 2002 „Cannabinoids and cell fate“ belegt, dass CBD einen direkten Einfluss auf die Entscheidung hat, ob eine Zelle lebt oder stirbt.

Somit kann CBD als Behandlungsmethode möglicherweise dabei unterstützen, die zur Endometriose beitragende Zellverbreitung zu verhindern. Wer sich für das Wundermittel der Natur entscheidet, sollte am besten zum CBD Öl greifen und es sublingual einnehmen, also unter die Zunge träufeln. Zunächst mit einer geringen Dosis von einem Tropfen dreimal täglich und dann ganz nach individuellem Gefühl nach Belieben steigern. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel „Deine ideale CBD-Dosierung“ im Blog.

 

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