CBD Öle – der große Hype


Ein Artikel von Ramek Jehanbazi

Ein Blick in den großen, weiten CBD-Kosmos

 

CBD hier, CBD da – der Trend um die drei Buchstaben boomt wie nie zuvor und überschwemmt den Markt regelrecht mit seiner Vielfalt an Angeboten und Produkten. Vom Öl zum Tee und bis hin in den Beauty-Bereich scheint die Palette nahezu ausgedient. Es scheint für jeden Gusto was dabei zu sein.

Ever heard about CBD Gesichtscreme? Oder vielleicht lieber das Hanfsamenöl? Besser doch das klassische CBD Öl? Doch was steckt hinter den Begriffen Vollspektrum und Isolat? So viele Fragen, so wenig Antworten? Don’t worry, I got your back!

Zeit, zum Ursprung zurückzukehren und mal CBD Öle genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie unterschiedlich wirken die Produkte und welchen Benefit können wir von ihnen beziehen? Heute gehen wir der Frage nach, wie man die verschiedenen Öle bestimmen kann und wie du das Bestmögliche für dich rauskriegst, denn: knowledge is power!

 

Was ist nochmal CBD Öl?

Der Dauerrenner und All-Time-Favorit ist wohl noch immer das heißbegehrte CBD Öl. Schon ein paar Tropfen des flüssigen Goldes versprechen so Einiges: Sei es die entkrampfende Wirkung während der Periode, der Mood-Booster für trübe Tage, das Hilfsmittel bei Konzentrationsschwäche, der Sandmann für besseren Schlaf oder die positive Wirkung bei körperlichen Beschwerden – dem Facettenreichtum von CBD Öl sind keine Grenzen gesetzt und das wohl mit Fug und Recht.

Im Internet findet man mittlerweile unzählige Erfahrungsberichte, bei denen Konsumierende von jung bis alt darüber sprechen, wie CBD Öl ihr Leben geradezu verändert hat und der absolute #gamechanger für sie sei. Damit man das Ganze besser verstehen kann, muss man von vorne anfangen und sich zunächst die Frage stellen: Was ist CBD Öl eigentlich?

Per Definition handelt es sich um Cannabidiol, eines von ca. 100 verschiedenen Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze vorkommen. THC, das bekanntermaßen psychoaktiv wirkt und den sogenannten „High-Effekt“ hervorruft, ist beispielsweise auch ein Cannabinoid.

Hingegen dazu wirkt CBD allerdings nicht berauschend, kommt aber mit einigen anderen Highlights daher, u.a. kann es stimmungsaufhellend, antioxidativ, entzündungshemmend, schmerzlindernd oder gar antidepressiv wirken, je nachdem, wie es verwendet wird; es gibt bereits einige Studien zu diesem Allround-Talent, Tendenz steigend und beliebter denn je, da CBD und seine potenziell heilsamen Effekte immer mehr an Bekanntheit gewinnen – weltweit.

Genau wie bei allen anderen CBD-Produkten unterliegen CBD Kaffee und Tee der in Deutschland geltenden Regel, einen THC Gehalt von maximal 0.2% aufweisen zu dürfen.

Vollspektrum CBD Öl vs. CBD Isolat – What the fakt?!

Du bist interessiert an CBD Öl, hast dich aber noch nicht herangetraut, weil die verschiedenen Prozentzahlen auf den Etiketten dich verwirren? Du weißt nicht genau, ob es das Vollspektrum Öl oder lieber das CBD Isolat werden soll? Und Chemie war sowieso nie dein Lieblingsfach zu Schulzeiten?

Lass mich dich aufklären, es ist eigentlich ganz easy: Im Vollspektrum CBD Öl befinden sich alle verschiedene Cannabinoide und Terpene der Hanfpflanze, während in einem CBD Isolat – wie der Name bereits verrät – nur das isolierte CBD (meist in Form von gelösten CBD Kristallen) enthalten ist, CBD in seiner reinsten Form sozusagen.

Der wesentliche Aspekt liegt darin, dass hier kein THC enthalten ist. Beim Vollspektrum CBD Öl kann der THC-Gehalt bis max. 0,2% liegen. Nun spricht man gerne davon, dass es sich dabei um das „Bessere“ handelt, da jedes einzelne Cannabinoid und Terpene seine Wirkung entfalten und sich in seiner Gesamtheit verstärken kann, der so called „Entourage-Effekt“.

Bestätigt ist die Annahme nicht, die Studien zu diesem Effekt laufen. Qualitativ hochwertiges Vollspektrum CBD Öl kostet – wesentlich mehr als CBD Isolat. Warum das so ist? Es bietet eine Bandbreite diverser Wirkstoffe an, die natürlich auch einiges mehr leisten.

Zudem ist die Herstellungsmethode ein entscheidender Faktor: Fällt diese schonend und mit einem guten Produkt aus, treibt das den Preis auch in die Höhe. Für Dauerkonsumierende könnte das ein teureres Add-On sein.

 

Und was ist für mich das Richtige?

Lass es mich so formulieren: Leichter gefragt, als beantwortet. Doch es gibt einige Anhaltspunkte, die dich bei deiner Entscheidungsfindung unterstützen können: Vollspektrum CBD Öl ist für all jene geeignet, die sich das „ganze“ CBD Erlebnis wünschen und die potenziell heilsamen Effekte für sich gewinnen möchten.

Wenn für dich klar ist, dass du das Öl regelmäßig zu dir nehmen wirst, sei dazu gesagt, dass bei sicheren Hersteller*innen max. 0,2% THC beinhaltet sein wird.

Wenn du also in einem Beruf tätig bist, der regelmäßige Drogenscreenings erfordert oder du jeden Tag am Steuer eines Wagens sitzt, trägst du das Risiko, positiv auf THC getestet werden zu können – ohne dabei high zu sein.

Falls dem so sein sollte, ist es eventuell ratsamer, dich auf CBD Isolat zu fokussieren. Hier findest du ein effektives und auch preisgünstigeres CBD Produkt vor.

 

CBD Öl – How to

CBD Öl nimmt man in der Regel sublingual ein, das heißt, du tröpfelst dir was davon unter die Zunge. Das hat den Vorteil, dass dort die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut sehr schnell aufgenommen werden können.

Der Geschmack kann erdig, kräftig und intensiv ausfallen, viele bezeichnen ihn als „typischen Cannabis Geschmack“. Wem dieses Geschmackserlebnis zu stark ist, kann das Öl auch ins Essen oder beispielsweise in den morgendlichen Smoothie geben.

Mittlerweile gibt es sogar geschmacksneutrale CBD Öle, sowie welche, die mit künstlichen Geschmacksstoffen versehen sind, um die Einnahme noch attraktiver zu gestalten.

 

Wie viel CBD Öl darf‘s sein?

Ein bisschen Panik davor, wie Alice im Wunderland zu enden, die ein bisschen zu viel vom Kuchen naschte und daraufhin viel zu groß war? Nun, so schlimm wird’s mit CBD Öl wahrscheinlich nicht, eine pauschale Antwort auf die Frage existiert aber auch nicht so richtig.

Jeder Mensch ist individuell und jeder Organismus reagiert anders. Grundlegend heißt es probieren über studieren, doch damit du nicht in den „Alice-Effekt“ gerätst, empfiehlt es sich, wie mit allem anderen auch, langsam anzufangen.

Starte erstmal mit einem fünfprozentigen CBD Öl und arbeite dich vor zu den höher dosierten wie 12% oder 18%. Zunächst ein paar Tropfen weniger und hinterher dann etwas mehr.

By the way: Bis eine Wirkung eintritt, können auch gut und gerne mal 30 – 45 Minuten vergehen, also warte nicht darauf, sofort nach der Einnahme eine Reaktion zu erhalten.

Sei auch nicht enttäuscht, wenn du bei den ersten Malen keine Wirkung bemerkst. Hab Spaß daran, dich im CBD Wunderland auszutoben und hör auf die Signale deines Körpers. Gut Ding will Weile haben – cheesy, aber #isso.

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