entourage effekt

Der Entourage-Effekt

Hey Leute,

im heutigen Blogartikel möchte ich euch wieder etwas mehr „knowledge“ mit auf dem Weg geben und, für mich persönlich, ein sehr wichtiges Thema ansprechen – den „Entourage Effekt“.

Aber um euch die Definition und die Wirkung des „Entourage Effektes“ genauer zu beschreiben bzw. damit ihr wisst was ein Entourage Effekt überhaupt ist muss ich etwas weiter ausholen. Und zwar fangen wir mit den wichtigen Thema der „Terpenen“ an.

 

->Was genau sind denn Terpene?

Terpene gehören chemisch betrachtet zu Kohlenstoff-Wasserstoffverbindungen und zeigen eine enorm große Vielfalt. Davon abgewandelte Moleküle werden als Terpenoide bezeichnet. Sie leiten sich alle von dem Molekül Isopren(2-Methylbuta-1,3-dien) ab, welches immer 5 Kohlenstoffatome besitzt.

Alles klar, oder? Alle verstanden? 🙂

Okay, dann nochmal etwas genauer.

Terpene sind eine Geruchsbildende und in Verbindung mit Sauerstoff, flüchtige Substanz, die für den Geschmack und den Geruch verantwortlich sind. Terpene sind in der Natur an sich schon weit verbreitet. Man sagt das über 2000 verschiedene Pflanzenarten Terpene besitzten. Es sind Duftmoleküle, die gemein hin die Funktion haben sollen Pflanzen eigentlich vor Fressfeinden zu schützen, Bestäuber anzulocken und/oder das Wachstum der Pflanze zu regulieren. Man sagt das es über 8.000 Terpene und über 30.000 der nahe verwandten Terpenoide bekannt sind.

Im speziellen Fall Cannabis, sind Terpene für den charakteristischen Geschmack und die individuelle (!) Wirkung der einzelnen Cannabisarten verantwortlich.

 

->Und was soll man jetzt mit Terpenen machen ?

In der Pharmakologie werden Terpene als Arzneistoffe eingesetzt. Darüber hinaus finden sie in Kosmetika und Parfums sowie als Insektizide und Pestizide Verwendung.

Aber für uns ist ganz besonders der therapeutische Nutzen von Terpnen sehr interessant.

Wir wissen, dass THC an Rezeptoren in unserem Gehirn anbindet und so die psychoaktiven Wirkungen von Cannabis verursacht. Terpene können aber zusätzlich jene Rezeptoren im Gehirn und die Art, wie sie arbeiten, aktiv beeinflussen.

Es wurde herausgefunden, dass Terpene beeinflussen, wie viel THC zB. durch die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn gelangt. Am wichtigsten ist, dass Terpene die Neurotransmitter des Gehirns auf verschiedene Weise direkt beeinflussen können.

Es ist bemerkenswert, dass nicht alle Arten von Terpenen auch auf die gleiche Weise wirken.

Einige Arten können das Gehirn also in einer Weise beeinflussen, die uns entspannt, während andere die entgegengesetzte Wirkung haben und unsere Stimmung und Energieniveaus heben. Besonders wichtig für Menschen die aus bestimmten gründen Cannabis konsumieren um vielleicht aus gesundheitlichen gründen eine entspannung dadurch erfahren möchten.

Mit den richtigen Terpenen, in der richtigen Zusammensetzungen – könnte man dies bewerkställigen. Einfach faszinierend wie ich finde – das bietet unfassbare Möglichkeiten in naher Zukunft.

 

->Doch kommen wir nun zum sogenannten „Entourage-Effekt“.

Der Begriff wurde 1999 von dem israelischen Forscher Raphael Mechoulam geprägt und beschreibt die Tatsache, dass die sekundären Cannabis-Inhaltsstoffe wie beispielsweise, wie oben bereits erwähnt, Terpene die positive Wirkung von THC verstärken und die Angstattacken, die durch dessen Psychoaktivität verursacht werden, verringern können.

Auch dem US-amerikanischen Forscher Ethan B. Russo zufolge, einem Neurologen, der die Inhaltsstoffe von Marihuana und deren Wirkung im Körper lange Zeit untersucht hat, kann der Entourage-Effekt für die Behandlung von Schmerzen, Entzündungen, Depressionen, Angstzuständen, Abhängigkeit, Epilepsie, Krebs, Pilzerkrankungen und diversen anderen Infektionen genutzt werden.

In seiner Studie Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects aus dem Jahr 2010 stellte er detailliert dar, wie die verschiedenen Bestandteile von Cannabis sich gegenseitig beeinflussen. Einige Jahre später wurde auch in anderen Studien bewiesen, wie die Effekte der Cannabinoide durch diese sekundären Verbindungen verstärkt oder abgemildert werden. Sogar kleine Mengen von Terpenen können bereits einen großen Unterschied ausmachen. Das bedeutet, dass die einzelnen Inhaltsstoffe wie Cannabinoide, Terpene und Aminosäuren ihre Wirkung gegenseitig unterstützen. Dieses Phänomen ist auch als Synergie-Effekt bekannt, in diesem Fall spricht man aber von dem Entourage-Effekt.

Während noch viel mehr Forschung notwendig ist, um die Aspekte des Entourage-Effekts genauer zu untersuchen (Hanf enthält über hundert verschiedene Cannabinoide und Terpene), ist der allgemeine Konsens, dass es auf jeden Fall eine gute Sache ist.

Daher, wenn Du an CBD interessiert bist, ist es wichtig sicherzustellen, dass Du, was auch immer Du verwendest, es das gesamte Spektrum der Inhalte im Hanf enthält.

Wie ihr also sehen könnt ist Terpene/Entourageeffekt ein hoch komplexes – aber auch sehr spannendes und wichtiges Themenfeld welches uns in Zukunft noch einige Möglichkeiten bieten wird.

Besonders das Thema der Terpene ist für mich das „nächste große Ding“ das kommen wird.

 

Ich hoffe euch hat mein kleiner Blogartikel gefallen und ihr konntet vielleicht sogar etwas lernen.

 

Für Fragen oder Themenvorschläge bezüglich eines Blogthemas -> schreibt’s mir gerne unten in die Kommentare

 

Bis dahin alles gute

1 Comment

  1. Reply Mai 20, 2019
    Michael Ponndorf

    Naja nicht was man nicht schon wusste wenn man sich nicht nur berauschen will! Aber gut das ihr das mal schreibt denn einige euer Leute die ihr als Reviewer beschäftigt oder besser gesagt versorgt machen ja nun garnix in die Richtung. Man sieht immer auf anderen Sozialen Medien wie ihr Zeug raus haut und das wars dann🤔. Da stimmt die Auswahl nicht ganz klar und ist eventuell mal zu überdenken. Denn genau dafür sollten diese Leute mit sorgen. Denn die wenigsten werden sich dies hier durchlesen. Macht das nicht an Followerzahlen fest sondern an der Ausführung der Reviews. Gebt Dinge vor und sagt was ihr haben wollt. Nur so kann man mehr Leute informieren.

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