Cost Of Cannabis

Kostenanalyse für den Eigenanbau von Cannabis

Tools Over Fools: Kostenanalyse für den Eigenanbau von Cannabis

Der Eigenanbau von Cannabis bekommt derzeit geballte Aufmerksamkeit in Deutschland, was wohl der jüngsten  Gesetzesänderung namens Teillegalisierung zu verdanken ist. Und genauso groß wie das Interesse an der Pflanze ist das Aufkommen an Fragen dazu. Wie baue ich Cannabis an? Wo baue ich Cannabis an? Wo kaufe ich Weed? Wo kaufe ich Cannabissamen? Und in Scooters Worten verpackt: “How much is the fish?”.  So let’s talk numbers. 

 

Eines ist selbsterklärend: Der Anbau erfordert eine gewisse finanzielle Investition, insbesondere wenn es um die erforderliche Ausrüstung geht. Um erfolgreich Cannabis in Innenräumen anzubauen, ist eine Growbox erforderlich, die leistungsstarke Lampen, ein Kühlaggregat und eine Entlüftungsanlage umfasst.

Die Kosten für die Ausrüstung variieren dabei natürlich, denn es gibt vom Mercedes der Growboxen über erschwingliche Beleuchtungssets mittlerweile eine unendlich scheinende Breite an Angeboten. Aber grob geschätzt werden für Töpfe, Samen, Erde, Düngemittel, Reflektor, Lampe, Filter, Ventilator, Anbau Zelt, pH-Messgerät, Thermo- und Hygrometer, Zeituhr und Vorschaltgerät etwa 450 bis 600 Euro fällig. Für größere Anbauflächen und extrem gute Qualität, die wiederum auch laufende Kosten wie Strom reduzieren, fallen schnell 800 Euro und mehr an. 

WIEVIEL STROM BENÖTIGE ICH FÜR DEN CANNABIS ANBAU? 

Der Stromverbrauch beim Hanfanbau kann je nach den verwendeten Anbautechniken, der Größe der Anlage und den Beleuchtungssystemen variieren. In Innenräumen benötigt der Anbau von Cannabis eine kontinuierliche und leistungsstarke Beleuchtung während der Vegetations- und Blütephasen, was den größten Teil des Stromverbrauchs ausmacht

Traditionelle Anbausysteme mit Hochdruck-Natriumdampflampen (HID-Lampen) verbrauchen tendenziell mehr Strom als moderne LED-Lampen, die effizienter sind und weniger Wärme erzeugen. Die Kühlung der Anlage durch Lüftungs- und Klimaanlagensysteme kann ebenfalls zum Stromverbrauch beitragen, insbesondere in wärmeren Umgebungen. Es ist wichtig zu beachten, dass der Stromverbrauch während der Blütephase höher sein kann, da die Pflanzen mehr Licht benötigen, um Blüten zu produzieren.  Um den Stromverbrauch beim Hanfanbau zu optimieren und Kosten zu senken, entscheiden sich einige Anbauer für energieeffiziente Beleuchtungssysteme wie LED-Lampen, verwenden Timer für die Lichtzyklen und optimieren die Belüftungssysteme, um den Energieverbrauch zu reduzieren.

Ausgehend davon, dass die Cannabispflanzen in einer 4-wöchigen vegetativen Phase mit einem 18/6-Lichtzyklus und 12/12 in einer 7–9-wöchigen Blütephase beleuchtet werden, können sich die laufende Kosten für das Betreiben von Licht, Luft und Ventilation bei ca 400 Euro bewegen. 

LOHNT SICH DER EIGENANBAU VON MARIJUANA? 

Bleibt also die Frage, ob sich damit der Eigenanbau überhaupt lohnt? Abgesehen von den Faktoren, dass der eigene Grow-Garten die volle Kontrolle über den gesamten Anbauzyklus, einschließlich der Auswahl der Hanf Sorten, des Anbaumediums und Nährstoffe gewährt, fragt man Cannabisliebhaber, dann zahlt sich die Investition natürlich aus.  Und zum Senken der Kosten bleibt ja schließlich auch der Outdoor-Anbau, bei dem das natürliche Sonnenlicht für die LED`s einspringt und auch ein Growzelt nicht benötigt wird. Wer also Teil der Reise seiner Cannabispflanze sein will und Aufmerksamkeit und Liebe zu teilen hat, der wird bei der Ernte seiner Pflanze spätestens den Eigenanbau zu schätzen wissen… inklusive dem wiederum unbezahlbaren Gefühl, die eigenen Babies gezüchtet zu haben. 

 

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