Was ist CBD? Alles, was du zu CBD wissen musst


Ein Artikel von Ramek Jehanbazi

Was ist CBD und wie wirkt es? Der ultimative CBD-Guide für alle!

CBD – seit einigen Jahren findet das grüne Gold weltweit Anklang in vielen Bereichen. Und die Produktwelt ist riesig: Von CBD Öl, Blüten oder Hash bis hin zu Artikeln aus dem Beauty-Segment, Food und Lifestyle ist mittlerweile fast alles dabei. Wie und warum überhaupt haben sich aber die drei Buchstaben in den Markt eingeschlichen?

Was kann Canna-bi-diol eigentlich? Woher kommt das beliebte Kraut? Wie wirkt es auf uns und unsere Gesundheit? Macht CBD high? Wie sieht die Gesetzeslage hierzulande aus? Welche Begriffe aus dem CBD-Kosmos gehören noch dazu? Eine Armada an Fragen und wir haben die Antworten: Hier kommt der ultimative Guide für alle, die Klärungsbedarf haben; ob Ersteinsteiger*in, CBD-Profi oder einfach nur Interessierte – we keep you served!

 

CBD und ECS – Rätselhafte Begriffe werden entschlüsselt

CBD ist die Kurzform von Cannabidiol und eines von über 100 verschiedenen Cannabinoiden, die natürlicherweise in der Hanfpflanze zu finden sind. Im Gegensatz zu THC, dem schwarzen Schaf in der Familie, ruft es jedoch keinen „High-Effekt“ hervor. Bei Cannabinoiden im Allgemeinen handelt es sich um Wirkstoffe, die an unser Endocannabinoid-System (ECS) anknüpfen.

Dieses ist tief in unseren Wurzeln verankert und Bestandteil des menschlichen Nervensystems, „endo“ steht nämlich für „innen“. Hier befinden sich zwei wichtige Cannabinoid-Rezeptoren, genannt CB1 und CB2. Mit denen können sich Substanzen aus der Hanfpflanze verbinden und dabei einiges in unseren Körpern bewirken. So wird beispielsweise unser Schmerzempfinden reguliert, ebenso wie Angstgefühle oder das zentrale Nervensystem.

Cannabidiol wirkt entzündungshemmend, krampflösend, antitumoral, antibakteriell sowie antidepressiv. Es nimmt Einfluss auf extrem viele verschiedene Körperregionen und ist daher essenziell für unser Leben. Long Story short ist CBD also ein echter Alleskönner. Kurzer Sidekick hinterher: Wusstest du, dass wir sogar körpereigene Cannabinoide haben, sodass wir gar nicht auf eine Zufuhr von außen angewiesen sind?

Und dass alle Wirbeltiere, also z.B. auch Fische, ebenfalls ein ECS haben? Wie super ist das denn? Du willst mehr erfahren und verstehen? Wesentlich intensiver thematisieren wir das Endocannabinoid-System in einem separaten Artikel.

Back to the topic: Wer A sagt, muss auch B sagen! Wo kommt CBD eigentlich her? Aus dem grünen Gewächs träufelt sicher kein Öl, wie wir es als solches konsumieren; ein kleiner Blick in die Chemie kann es uns verraten: Cannabidiol wird durch einen Extraktionsprozess aus der Hanf-/Cannabispflanze gezogen, der sich „Superkritische CO2-Extraktion“ nennt.

Superkritisch? No way, nur ein wenig aufwendig. Denn zunächst muss für das CO2 eine sogenannte kritische Temperatur von 31° Celsius erreicht werden und anschließend ein kritischer Druck von 74 bar, et voilà: Der Superkritische Zustand.

Hier hat das CO2 nicht nur einen flüssigen, sondern auch gasförmigen Zustand – perfekte Bedingungen, um schonend ein Öl zu gewinnen, das voller hochwertiger Inhaltsstoffe steckt. Im Anschluss wird dieses noch gefiltert und gereinigt, damit das von uns heiß und innig geliebte CBD Öl entsteht. Gar nicht so kompliziert, oder?

 

Wie CBD auf uns wirkt – und auf unsere Gesundheit

CBD, gerade in seiner klassischen Darreichungsform als Öl, wird für ebenso viele Bereiche angewandt, wie es durch das Endocannabinoid-System auch wirkt. Ob während der Periode für eine entkrampfende Wirkung, an trüben Tagen als Mood-Booster, bei Migräne, als Unterstützung bei Konzentrationsschwäche oder als Sandmann für besseren Schlaf – dem Facettenreichtum und der positiven Wirkung von CBD Öl bei körperlichen Beschwerden sind keine Grenzen gesetzt.

Gerade bei Schmerzen wird CBD gut und gerne angewandt, und das ist kein Wunder: Allein in Deutschland leben etwa 14 Millionen Menschen mit anhaltenden Schmerzen, 600.000-800.000 davon leiden sogar an einem schwer therapierbaren Schmerzsyndrom. Gerade diese Leute zehren von den heilsamen Effekten, die Cannabidiol durch die Rezeptoren in ihnen ausübt und profitieren durch erfolgreiche Begleittherapien.

Auch Forschende aus der Medizin haben den immensen Wert für sich erkannt: CBD kommt in Bereichen zum Einsatz, wo die Schulmedizin an ihre Grenzen kommt. Beispielsweise wurde anhand vieler Studien bereits die Wirksamkeit gegenüber Epilepsie, Stress/Angststörungen, Schlaf, Schmerz und der Hautgesundheit bestätigt.

So ist in Bezug auf Epilepsie klar geworden, dass CBD bei gerade therapieresistenten Formen, wie dem Lennox-Gastaut oder Dravet-Syndrom als Begleitung zur Standardtherapie, beeindruckende Ergebnisse liefert. Bei Stress und Angststörungen kann eine mittlere Dosis von dreiprozentigem CBD Öl eine wirkungsvolle Methode sein für ein entspannteres Gemüt; hier gilt es vor allem auf die richtige Konzentration zu achten, Studien ergaben nämlich, dass eine zu hohe, oder auch zu niedrige Dosis den Stress nur weiter befördert.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2019 untersuchte die Wirksamkeit von CBD bei Schlafstörungen: Bei 2 von 3 Patient*innen konnte eine klare Verbesserung erzielt werden. Nur leider nahm diese Schlafqualität bereits im zweiten und dritten Monat wieder ab – dieses Ergebnis visualisiert, dass noch viele weitere Forschungen angestrebt werden müssen, um repräsentative, langfristige Aussagen treffen zu können. Also gut, dass CBD sich noch immer großer Beliebtheit erfreuen darf und in vielen Kontexten, wie auch der Krebsforschung, Anklang für Studien findet, um in der Zukunft evidenzbasiert auftreten zu können.

 

Nebenwirkungen & die gesetzliche Lage

Das klingt jetzt alles nach einer ziemlichen Glanzleistung, fast zu gut, um wahr zu sein – wo ist der Haken, gibt es Nebenwirkungen? Eine Frage, die sicherheitshalber geklärt werden sollte. Bislang ist seitens der Forschung und Verbraucher*innen nicht viel vorgekommen, was erst mal für CBD spricht – yay!

Vereinzelt sind aber milde Nebenwirkungen in Form von Müdigkeit oder Appetitlosigkeit gemeldet worden, hier steht im Verdacht, dass diese aufgrund zu hoher Dosierungen aufgetaucht sind. Was wir jedoch in kontext-basierten Artikeln immer wieder erwähnen, ist, dass CBD vorsichtshalber nicht mit Medikamenten gemixt werden sollte, da eine Beeinflussung nicht auszuschließen ist. Bespreche dich in diesem Fall bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt deines Vertrauens, bevor du auf CBD-haltige Produkte greifst.

Und nun zur letzten, wichtigen Frage im CBD-Kosmos: Wie schaut’s eigentlich so in der Gesetzeslage aus? Zum Thema CBD Legalität gibt es klare Richtlinien und Gesetze, die festlegen, inwiefern CBD in Deutschland legal ist. Doch obwohl die Verbreitung von CBD immer weiter zunimmt und die Produkte schon lange bei der breiten Masse ankommen, sind viele Verbraucher*innen unsicher und fragen sich, ob CBD in Deutschland legal ist.

Wir schaffen Klarheit: Eine wichtige Grenze betreffend der CBD Legalität ist immer der THC-Gehalt in CBD Produkten. Dieser muss unter 0,2% liegen, damit beispielsweise das CBD Öl legal ist. Unsere Produkte bei Tom Hemp’s zum Beispiel, halten sich ganz genau an diese Vorgaben, so dass du immer auf der sicheren Seite stehst. #bettersafethansorry Du möchtest noch mehr zum Thema Legalität lesen? Dann schau doch in unserem Blogeintrag passend zum Thema Legalisierung vorbei.

Einige Leseminuten später hast du nun hoffentlich dein Wissen rund um CBD erweitern und einige Fragen klären können. Und falls noch was offen sein sollte, haben wir dir viele spannende Artikel angehängt – der CBD-Kosmos ist riesengroß und wir arbeiten jeden Tag daran, dir die neuesten Infos, Hypes und Trends an den Start zu bringen! #staysmartwithtom

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